Neueröffnung nach Restaurierung: Internationales Archiv für Heilpädagogik Trebnitz

Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten wurde das Internationale Archiv für Heilpädagogik – Emil E. Kobi Institut am vergangenen Freitag, dem 15. September 2017, offiziell wieder eröffnet. Zahlreiche Gäste, Freunde und Förderer aus dem In- und Ausland feierten im Foyer des ehemaligen Inspektorenhauses am Freitagnachmittag in Trebnitz und bestaunten die denkmalgerechte Restaurierung des Gebäudes.

Bereits seit 2013 hat das Internationale Archiv für Heilpädagogik seinen Sitz im ehemaligen Inspektorenhaus, das zum denkmalgeschützten Schlossensemble gehört. Durch den Umbau und besonders den Ausbau des Obergeschosses stehen dem Archiv und dem Institut deutlich mehr Nutzflächen zur Verfügung. Ausstellung und Seminarräume sollen zukünftig im Erdgeschoss ihren Platz finden, während die Sammlungen sowie die Bibliothek in den neuen Räumen im Obergeschoss untergebracht werden.

Begrüßt wurden die Gäste durch den Archivleiter Wolfgang van Gulijk sowie Dieter Lotz, Heilpädagoge und Professor an der Evangelischen Hochschule Nürnberg. Zudem sprachen Dr. Ulrike Gutheil, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Fabienne Aemisegger, Botschaftsrätin der Schweizerischen Botschaft in Berlin, Simona Koß, MdL Brandenburg, Gernot Schmidt, Landrat des Landkreises Märkisch-Oderland und Dagmar Gumbert, Vorsitzende des Berufs- und Fachverbands Heilpädagogik (BHP) e. V. Einig waren sich alle Rednerinnen und Redner, dass das Internationale Archiv für Heilpädagogik mit seinen vielfältigen Angeboten eine Bereicherung für das wissenschaftliche wie kulturelle Leben im Landkreis Märkisch-Oderland und im östlichen Brandenburg darstellt.

Im Rahmen der Wiedereröffnung der renovierten Räume des Internationalen Archivs wurde außerdem eine Ausstellung mit Werken des Schweizer Malers Hans Witschi aus der Privatsammlung des Ehepaars Annette und George Paltzer gezeigt. Zwölf Gemälde des renommierten in New York lebenden Schweizer Künstlers können bis November dieses Jahres zu den Öffnungszeiten von Interessierten besichtigt werden.

Das Internationale Archiv für Heilpädagogik – Emil E. Kobi Institut trägt den Namen des bedeutenden Schweizer Heilpädagogen Emil E. Kobi. Sein Nachlass war einer der maßgeblichen Grundsteine für die Entwicklung des Internationalen Archives in Trebnitz. Neben der Archivarbeit finden im Internationalen Archiv Symposien und Projekttage für Studierende statt. Das Archiv verfügt zudem über ein kleines Apartment, das von Besuchern und Nutzern des Archivs angemietet werden kann. Besonders die Seminararbeit mit den Studierenden soll zukünftig erweitert werden.

Mehr über die Angebote des Internationalen Archivs für Heilpädagogik erfahren Sie hier: http://www.archiv-heilpaedagogik.de